Kostenlose Musik – Nagual Art

Erstklassike Ambientmusik – legal zum download: Nagual Art. Hier der Link: http://nagualart.de/

Fast alle seine Lieder habe ich für diverse Videos von mir verwendet. Wie soll ich sie schnell beschreiben? Dunkel, wie in einem Traum, melancholisch, bedrohlich. Ja, das trifft es. Das erste Mal aufmerksam bin ich wieder mal durch myspace geworden. Mein erster Download war das “Adoria” Album. Adoria inspirierte mich endlich dazu, lange aufgeschobenes Rohmaterial, das ich in Weißrussland und Deutschland gefilmt hatte, in drei kleinen Clips zu verwenden. Und es war erstaunlich: Ich höre Adoria, und schnitt die Clips. So etwas, wie es Moebius beim Zeichnen der “Hermetischen Garage” durchmachte, naja, so in etwa. Das sind die Produkte meiner Inspiration durch Nagual Arts Album “Adoria”:

Das Album beginnt winterlich, bedrohlich, wie eine verräumte, Alienhafte Landschaft, die einem dennoch bekannt vorkommt. Bäume – und anstatt Blätter – Laternen an den Zweigen, sie wachsen aus Holz. So ist es auf der Webseite von Nagual Art zu sehen. Das ist märchenhaft, das ist anders. Weiter geht die winterliche Reise. Ruinenhafte Klänge voller Verlassenheit – ich weiß, ich kleide mich hier in Genetivmetaphern, aber das muss ich einfach tun. Das Album schlägt ab dem 3. track ins Bedrohliche, Endgültige um. Irgendwie würde es als Soundtrack zu “The Road” (Kinostart dieses Jahr in Deutschland) passen.

Und ich habe es auch angehört, während meiner Nächte, in denen ich das besagte Buch las. Zur Akustikbedrohung gesellt sich so etwas wie tiefer tunnelartiger Wind, dazwischen mehrere Stopps und Wiederaugreifen des Anfangsthemas. Lange, tiefe Schnaubgeräusche, nichts wird zu Ende gebracht, die Melodie zu Grabe getragen, falls da eine war. Mühselig, mühselig. Später wieder deutlich winterlich, geheimnisvoll, fremde Welt, fremde Stadt, seltsame Wesen in Gassen mit Schildern in fremder Schrift.

Etwas Klavier zum Ende hin, aber mit Nachdruck. Und sogar chorale Gesänge, etwas electro drum dazu. Gute Mischung. Die Violine jammert, ohne zu viel Schwere, bis wieder Wind einsetzt, der wohl früher einst Stimme war. Die Theorie der Tiefe nimmt uns zum Schluss gefangen, gibt uns nie wieder raus. Denkt an mich.

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